Samstag, 7. November 2009

Die Nacht der Nächte

Nun ist es schon 20 Jahre her und dieses Land sieht ja wirklich nicht mehr aus, wie damals.
Die westdeutschen Länder machen sogar geltend, dass für viele "infrastrukturelle" Massnahmen kein Geld mehr da ist und es z.B. im Osten inzwischen viel schickere Häuser, Straßen, Bahnhöfe etc. gibt.
Das ist wohl richtig. Der arme Nachbar hat aufgeholt, mit westdeutscher Unterstützung.
So wie es auf der ganzen Welt eine mächtige Umverteilung gab und gibt - die armen holen auf und die reichen müssen abgeben.
Ohne philosophische Unterstützung kann das ja nur Mord und Totschlag geben.

Manchen scheint, als sei der Mauerfall über Europa gekommen wie eine Naturkatastrophe.
Als Ronald Reagan am Brandenburger Tor sprach: "Mr. Gorbachow - tear down this wall", da wusste noch keiner, dass das bald Wirklichkeit werden sollte und vor allem ahnte keiner, dass es so eine schwierige Sache werden würde.
Jeder hat verloren - und jeder hat auch gewonnen, und zwar nicht nur Bananen, Videorekorder und Marlboro.

OK, jetzt mal der Reihe nach:
Am 9. November 1989 - die DDR hatte schon massenhafte Republikflucht und sogar Demonstrationen und Großkundgebungen hinter sich - fand eine der inzwischen täglichen Pressekonferenzen mit dem neuen Pressebeauftragten Günter Schabowski statt. Zunächst gab es das übliche ZK-Blabla, aber dann wurde es - warum auch immer - richtig brisant:
Privatreisen nach dem Ausland können ohne Vorliegen von Voraussetzungen (Reiseanlässe und Verwandtschaftsverhältnisse) beantragt werden. Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt. Die zuständigen Abteilungen Paß- und Meldewesen der Volkspolizeikreisämter in der DDR sind angewiesen, Visa zur ständigen Ausreise unverzüglich zu erteilen, ohne daß dafür noch die Voraussetzungen für eine ständige Ausreise vorliegen müssen. […] Ständige Ausreisen können über alle Grenzübergangsstellen der DDR zur BRD bzw. zu West-Berlin erfolgen.“

Auf die Frage eines weiteren Journalisten, ab wann die neue Regelung gelte, antwortete Schabowski wörtlich:

„Das tritt nach meiner Kenntnis… ist das sofort, unverzüglich.“
Das war die Bombe, der Knaller - allerdings erstmal ohne direkte Folgen. Denn der Aszendentenherrscher Mond war noch "void of corse":
Hier rechts seht ihr das
Stundenhoroskop für den 9. November 1989, 18h51 in Berlin-Mitte
.

Der Aszendent stand auf 4 Grad Krebs und war noch kaum belastbar (zu frisch), der AC-Herrscher Mond lief schon auf 28° Fische und bildete keinen Aspekt mehr. Ein Schuss ins Lehre sozusagen.
Zu früh (AC) oder zu spät (Mond) für eine genaue Aussage.
Venus und Uranus (Freedom!) stehen am DC - das sind die westlichen Besucher der Pressekonferenz. Sie sind ungeduldig und wollen jetzt doch wissen, was los ist.
Das erste Haus (Schabowki) enthält Jupiter und Chiron (allerdings beide rückläufig), wäre also durchaus zu Änderungen bereit, steht aber auch sowas wie unter Beruhigungsmitteln (dazu noch eine Opposition von Neptun und Saturn).
Keiner weiß genau, was das alles zu sagen hat.
Und der Fische-Geborene Gorbatschow hatte ja vorhergesagt "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben ..."

Die Situation wird sich bald ändern, denn um kurz nach 9 wandert der Aszendent ins Zeichen Löwe und auf einmal wird die gerade überstandene Sonne-Pluto-Konjunktion AC-Herrscher.
Wir sind das Volk!
Jupiter und Chiron sind ins 12. Haus abgetaucht (die Politprominenz war nach Wandlitz in die Heia gefahren), während "das Volk" sich beratschlagte und zu den Grenzübergängen fuhr. Die Grenzer dort waren komplett überrascht und konnten die immer drängender werdenden Massen nicht mehr zurückhalten, denn um kurz nach 10 hatte der Mond (das Volk) in den Widder gewechselt - Attacke!!!
Um 23h30 machten die ersten Schlagbäume an der Bornholmer Straße (Wedding) und an der Heinrich-Heine-Straße (Kreuzberg) auf.

Das alles wäre natürlich niemals möglich gewesen, wenn die sowjetische Seite nicht schon zu schwach für einen militärischen Eingriff gewesen wäre - Gorbatschow sei dank. Die Russen hatten einfach zuviel mit sich selbst zu tun.
Die tolle Astrologin Liz Greene hat übrigens eine großartige astrologische Prognose über die Vorgänge in der Sowjetunion geschrieben, nachzulesen hier.

Genauso haben die Amerikaner zur Zeit zuviel mit sich selbst zu tun, als dass sie noch weiterhin die Weltpolizei spielen könnten.
Das ist doch auch eine gute Nachricht!

Möge die Macht weiterhin mit uns allen sein.

In der Zeit-online fand ich einen sehr guten Artikel über die beinahe untergegangene DDR-Intelligenzia - klickstu hier.

Waschmaschine - die Zweite

Hurra, es ist vollbracht - ich habe eine neue Haushaltshelferin und es war alles viel unkomplizierter, als ich befürchtete hatte. Die Monteure kamen schon heute früh um 7h15 angeritten, was ja nicht wirklich meine Hauptkampfzeit ist. Aber eine Tasse Tee ließ mich dann doch aufwachen.
Der Schaden (bei der alten Maschine) war mit Kennerblick gleich erkannt - das Lager wars. Naja, 9 Jahre sind ja auch genug gearbeitet. Die Neue hat ein anderes Display - ich könnte sie sogar im Vorraus timen, was ich aber gar nicht vorhabe... Der Innova-Service hat mich jedenfalls voll überzeugt; die alte Maschine wird jetzt übrigens fachgerecht entsorgt - was immer das heutzutage heißt.

Zum Abschluss noch die neue Berliner Heldin Miss Platnum - sie zieht aus, wenn die Neue einzieht.
Bidddeschöön!


Freitag, 6. November 2009

Murus Berlinensis

Die Berliner Mauer auf homöopathisch heißt Murus Berlinensis - das ist ein Stückchen Berliner Mauer verdünnt und verrieben bis zur C30-Potenz. Bei einer solchen Verdünnung ist kein Bestandteil (Atom) der ursprünglichen Materie mehr nachzuweisen - trotzdem oder gerade deshalb wirkt das Mittel. Es ist weniger Substanz vorhanden, als bei dem berühmten Würfelzucker im Bodensee - erst dann kann das transformatorische Wunder stattfinden.
Berlin Wall wirkt befreiend bei seelischen Blockaden - kann man sich ja denken.
Das Mittel Murus Berlinensis wurde von englischen Homöopathen hergestellt - die Engländer sind ja spleenig und exzentrisch genug, um sogar die Mitglieder ihres Königshauses homöopathisch behandeln zu lassen.
Cheerioh, Miss Sophie!

In der ZEIT-online gibt es darüber einen ganz guten Artikel - klickstu hier.

Donnerstag, 5. November 2009

Hübsche Chakra-Meditation

Es gibt ja auf YouTube unzählige Healing Meditations anzusehen, aber diese hier von ReikiRachel fand ich sehr einfach und überzeugend - egal was man nun von Chakren hält.
Auf englisch natürlich. Seht selbst:

Mittwoch, 4. November 2009

Lustiges Aszendentenraten: Radovan Karazic

Dies ist ein Foto von 1994, und ich finde, Karadzic sieht eindeutig aus wie ein Löwe. Ein alter Löwe, um genau zu sein.
Der Aszendent beschreibt ja unsere Herangehensweise an die Welt - wie sind wir eingestellt. Wie präsentieren wir uns. Der Aszendent ist hierbei unbewusst und bar jeder Schieberei - wir sind so, wie wir sind und werden es auch nie ändern (können/wollen). Wir haben einfach keinen Einfluss darauf, deshalb lernt man diesen "Heimvorteil" am besten so bald wie möglich kennen. Und lieben!
Der Löwe-Aszendent ist sehr von sich eingenommen - es gibt eigentlich nichts wichtigeres auf der Welt.
Am deutlichsten ist der AC im äußeren Erscheinungsbild abzulesen (für Wasser-Typen: zu fühlen).
Löwe-Aszendenten sind ziemlich eitel,
ihre Haare sind oft besonders gestylt und zurechtgemacht.

Dienstag, 3. November 2009

Hamid Karsai

Hier sehen wir den König von Afghanistan - wenn es denn sowas gäbe.
Hamid Karsai sieht doch wirklich sehr würdevoll aus und konnte die Welt lange mit dieser Attitüde beeindrucken.
Leider hat er von einem, der noch mehr zu sagen (oder zu verlieren) hat, US-Präsident Obama nämlich, jetzt Daumenschrauben angelegt bekommen. Er solle doch endlich etwas gegen die afghanische Korruption tun und überhaupt mehr für den Frieden in seinem Land sorgen.

Hamid Karsai wurde am 24. Dezember 1957 geboren - auf seiner Sonne im Steinbock (2°) schiebt gerade der dunkle Pluto herum.
Kein Wunder, dass seine Wiederwahl mit einer Menge Unklarheiten und Widrigkeiten einhergeht. Er hat übrigens auch ein Quadrat von Mars und Pluto, das finde ich grundsätzlich eher hintenrum und gar nicht koscher.
Schade.

Montag, 2. November 2009

November Rain - von Guns N'Roses

Aus den Lyrics:

Nothing lasts forever
and we both know hearts can change
and it's hard to hold a candle
in the cold november rain

Ja das haut mich immer wieder um - das liegt wohl an meinem Pluto-Venus-Quadrat.

Mit diesem Song eroberte Axl Rose (Wassermann) auch das MTV-Publikum - er hatte das Lied ja schon lange im Gepäck und brachte es 1991/92 mit seiner epischen Orchesterbreite auch wirklich an Jedermann/Jederfrau.
Der stille Held bleibt aber der Gitarren-Poser Slash (Löwe), der zuerst breitbeinig in der Wüste und dann genau so breitbeinig auf dem Bühnenflügel sich mächtig einen runterholen darf.

Der Meister hat dann aber doch das letzte Wort:
Everybody needs some time on their on
Don't you know you need some time all alone

Großartig!