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Sonntag, 18. Dezember 2011

Frohe Weihnachten!

Bald, Freunde, ist es soweit: Die Sonne erreicht ihren jährlichen (nordhemisphärenhaften) Tiefpunkt - von da an geht's wieder bergauf, die Tage werden wieder länger.
Hier im christlichen Abendland hat sich dazu eine tolle Märchenwelt entwickelt - Baby Jesus wurde geboren und nimmt die Ängste und Sorgen der Welt auf sich.
"Jauchzet, frohlocket" dichtete dazu ein großer Leipziger Tonsetzer und bis heute gehören seine Werke zum tollsten, was uns an musikalischem Erbe geblieben ist.

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750 ) war Widder mit Schütze-Mars und das hört man auch in dieser Aufnahme - die Pauken hämmern los, dass es eine Art hat und heizen die Stimmung mächtig an. Bach hatte aber auch eine Merkur-Venus-Konjunktion im Zeichen Fische, das heißt er konnte sich großartig in die Gefühlswelt der Menschheit einfühlen und viele Antennen zum Klingen bringen.

Ich werde am Dienstag mit der Bahn und meinem Aktivrolli (mit Hilfe der Bahnhofmission) die Reise ins schöne Münster in Westfalen antreten und die Feiertage bei meiner Mutter verbringen. Mein Freund Shrek ist wie jedes Jahr in Asien, und wenn wir Glück haben, gibt es eine Skype-Verbindung.
Habt eine gute Zeit, geniesst die friediche Stimmung - wenn sie da ist.
Silvester werde ich wieder hier sein, und dann beginnt ja schon bald das vielbeschworene Jahr 2012.


Dienstag, 16. Dezember 2008

Neues von der Behindertenfront

Wundert Euch nicht über mein Schweigen - auch bei mir macht sich die Vorweihnachtshölle bemerkbar. Ich fahre ja nach Münster, wo ich mit meiner Mutter auf dem Waldfriedhof Lauheide einen Familienbaum aussuchen möchte.
Die Bahn hat in ihrer unendlichen Weisheit die durchgehenden Züge zwischen Berlin und Münster gestrichen - nun müssen wir alle mindestens einmal umsteigen (und mehr bezahlen natürlich - ICE statt Interregio). Ich stehe sowieso mit dem Hauptbahnhof in Berlin auf Kriegsfuß, aber heute früh hatte ich eine Eingebung - ich werde mich von der Bahnhofsmission beim Taxistand abholen und zum Zug bringen lassen, im Rollstuhl natürlich, den bringen die immer gerne mit. Puuh, jetzt hab ich keine (Jungfrau-AC) Sorgen mehr.
Ansonsten hab ich einen fetten Schnupfen überlebt und die Wohnung 5 Tage nicht verlassen - dank Kaisers Lieferservice auch kein Problem.

Am Telefon höre ich immer wieder, dass viele Menschen zur Zeit gar nicht klarkommen - ich kann (astrologisch) auch nur bestätigen, dass die Zeiten sehr schwierig sind und jeder nach Kräften auf sich achtgeben muss.

Mittwoch, 21. Mai 2008

Saturn als Geburtshelfer

Morgen abend haben wir ein Sonne-Saturn-Quadrat am Himmel, und ich werde als alte Saturnierin morgen auf große Reise gehen. Dafür brauche ich (als Schwerbehinderte) natürlich Hilfe, und als alleinlebende Person hat man da ja sowieso öfters mal Not.
Aber - und jetzt kommt Saturn ins Spiel - Probleme sind dazu da, gelöst zu werden, und es gibt ja zum Beispiel die Bahnhofsmission, die auch jungen Müttern mit Kinderwagen usw. im modernen Gewusel gerne behilflich ist. Die habe ich bestellt und darauf verlasse ich mich.

Ich besuche eine Freundin in Frankfurt, eine selbstbewusste Steinziege natürlich, die ich schon ziemlich genau eine Saturn-Umrundung lang kenne (ca 29 J.).

Auch in Myanmar ist der Saturn am Wackeln, von China gar nicht zu reden.
Gestern sah ich im Fernsehen einen kurzen Bericht über die Hochzeit eines Junta-Chefs in Myanmar. Die Braut hatte Klunker im Wert von 50 Mio. umgehängt, während die darbende Bevölkerung keine Hilfe bekommen darf - da fällt einem doch nix mehr zu ein.

Wenn ich aus Frankfurt wieder da bin, feiert die Teestunde ihren 1. Geburtstag. Ich bin stolz und glücklich über ein Jahr astrologische Gedanken im Netz und die vielen neuen Bekanntschaften, die ich im vergangenen Jahr machen durfte.
Also Freunde, haltet Euch fruchtig und
bis bald mal wieder!