Hier seht Ihr das Horoskop von Barack Obama, im Außenkreis die Stände vom 1. Mai 2011.
US-Präsident Obama möchte nächstes Jahr wiedergewählt werden, und angesichts leerer Kassen (Pluto in Steinbock) ist es schwer, einen dollen Eindruck auf das Wahlvolk zu machen. Es hilft aber, wenn man alte Wunden schließt oder bei ihrer Heilung unterstützend mitanpackt.
Und da fällt einem natürlich 9/11 ein, der Anschlag auf das World-Trade-Center und Ground Zero, die noch immer klaffende Baulücke mitten in New York. Und das offensichtlich unstillbare Leid der Angehörigen. Wie sollen sie je zur Ruhe kommen, wenn der Übeltäter noch frei herumläuft? So die naive und naturgemäß etwas rachsüchtige Sicht der Amerikaner.
Ihr Präsident Barack Obama möchte nächstes Jahr wiedergewählt werden und hat zur Zeit nicht die besten Karten. Er musste sein Herz in beide Hände nehmen (sowieso) und an der eitrigen Wunde Hand auflegen: Osama bin Laden ergreifen und an Ground Zero einen Kranz für die getöteten Feuerwehrmänner niederlegen. Und der Welt zeigen, dass Amerika zwar nicht vergessen wird, was ihm "angetan" wurde, aber dass man jetzt in die Zukunft schauen wird. Die Bauherren von Ground Zero wollen ja auch endlich mit der Neubebauung anfangen. In Obamas Horoskop steht der Heiler Chiron im ersten Haus, ist also persönlichkeitsbestimmend. Chiron ist das Symbol, das aussieht wie ein Schlüssel. Der Umgang mit schmerzhaften Themen - Obama war ja ehemals Sozialarbeiter. Der laufende Chiron ist zur Zeit wieder auf Anfang Fische anzutreffen - Obama wird im Sommer 50, da ist es an der Zeit. Natürlich wird der Tod bin Ladens an der Gefährlichkeit von Al Kaida nicht viel ändern und die zahlreichen Opfer des Krieges gegen den Terror macht er auch nicht wieder lebendig.
Aber um in die Zukunft zu blicken ist es doch NOT-WENDIG, dass der Störenfried entfernt wird. Wie ein Splitter in einer Wunde. Das kann uns doch jeder Notarzt versichern. Natürlich wird man sich auch weiterhin dreckig machen - so ist das Leben - aber die Wunde 9/11 kann jetzt anfangen, zu heilen.
In der letzten Woche wurden wir Zeuge von gleich zwei amerikanischen Staatsakten - zum einen der Gedenkfeier zum 11. September 2001 und zum anderen der Erinnerung an den 14. September 2008; dem Tag, als die Bank Lehman Brothers "starb" und die weltweite Wirtschaftskrise ihren offiziellen Anfang nahm.
Was ist da los im amerikanischen Horoskop, so auf ca. 20 Grad Jungfrau? Ein Blick auf das Sibley-Horoskop (4.7.1776, 17h10 Philadelphia) zeigt: Dort steht - auf 22° Jungfrau der Neptun in Konjunktion mit Lilith auf 19° Jungfrau. Neptun-Lilith - der Traum von Unabhängigkeit und Selbstbestimmung? Klingt doch interessant.
Der Amerikanische Traum wird gerade von Saturn (in Jungfrau) und Uranus (in Fische) gewaltig auseinandergenommen. Und da Neptun mit dabei ist, haben wir alle was davon.
Eine weitere Sache, die mir in diesem Zusammenhang auffiel, ist der Jungfrau-Mars von Barack Obama - auf 22°34'. Diese Stelle wurde von der ersten Saturn-Uranus-Opposition am Tag der Präsidentschaftswahlen messerscharf touchiert. Also Saturn-Uranus trift auf den Neptun der USA - trift auf den Mars von Barack Obama. Zur Zeit ist der amerikanische Präsident saturnisch ausgebremst - er kämpft ein bisschen gegen eine Mauer. Dabei geht es - Jungfrau - um die Gesundheitsreform, also die Bedingungen, zu denen in Amerika Menschen versichert sind. Denn immer noch gibt es rund 40 Millionen (!) US-Amerikaner, die überhaupt keine Versicherung haben. Obama sagte "I am not the first President with this subject, but I am determined to be the last" - das läßt doch hoffen. Allerdings sträuben sich manche Amerikaner - wir Europäer können das überhaupt nicht verstehen oder nachvollziehen - und halten es für ein Privileg, für sich selbst sorgen zu können/dürfen/müssen. Alles andere wäre doch Nazi-Barbarei.
Klingt ja mächtig nach Neptun-Verblendung, oder? Nimm mir meinen Traum von Ewiger Jugend und Schönheit nicht weg. Lass mir im Notfall die Schönheits-Operationen und das Weiterleben auf dem Mars als Second-Life-Möglichkeit. Lüg mir ruhig was vor. Kein Wunder, dass Amerika immer neue Illusionen produziert und sich gegen jede Art von Realitäts-Therapie wehrt. Das dickste Volk der Welt soll auf einmal gesund leben - das klingt doch nach Konzentrationslager.
Natürlich ist Mars auch für das Militär verantwortlich, und hier gibt es gute Neuigkeiten: Seit ungefähr 2 Jahren ist der progressive Mars der USA rückläufig, auf 18° Waage. Direkt daneben steht Lilith (15° Waage) und im Radix der USA steht dort - der Saturn. Wie soll man einen Krieg erfolgreich führen, wenn der laufende Mars rückläufig über den Saturn läuft ( = Vollgas mit angezogener Handbremse)? Wir Pazifisten müssen nur noch abwarten, dann sollte das Problem sich von selbst erledigt haben, vorzugsweise durch widerständige Selbstmordbomber oder explodierende Tanklastzüge. Denn die sind ja der Sand im Getriebe, der Saturn, der den amerikanischen Mars zwar nicht am Kämpfen, aber doch am Siegen hindert.
Vielleicht gibt es ja irgendwann auch einen Zusatz zur Verfassung: Von amerikanischen Waffen darf nie wieder Krieg ausgehen. Wär doch schön.
Schon wieder eine erfreuliche Botschaft vom amerikanischen Präsidenten: Sein Schwiegervater hatte auch MS, er kennt also unsere Probleme aus nächster Nähe und würde jederzeit aktiv werden, um sie zu lindern.
Das war ja mal eine sehr beglückende Erfahrung - fernzusehen meine ich. Allerdings hat der neue König der Welt sich beim Amtseid verhaspelt - oder war es der Vorredner? Auf jeden Fall, um ganz genau zu sein, wurde der Amtseid mit der wörtlich zu sprechenden Formel ("I, Barack Hussein Obama, ...) wiederholt - sicher ist sicher. (Er selbst nahm das natürlich eher sportlich - schon beim ersten Mal habe es ja soviel Spaß gemacht...)
Nun gehen die Meinungen unter uns Astrologen auseinander - wie wichtig ist der "Mond ohne Aspekt" (29° Skorpion) beim ersten Mal gewesen? Und muss man jetzt ein neues Horoskop berechnen? Und ist DAS dann gültig?
Beim zweiten Mal (21.1.2008, Washington/DC, 19h35) ergibt sich ein Aszendent von 0°26' Jungfrau, und da sollte ein Astrologe eigentlich gar nix zu sagen (zu früh). Und wenn, dann ist der AC-Herrscher Merkur (passend bei einem Eid) rückläufig - das würde zur Wiederholung ja passen. Der Mond steht auf 16° Schütze, und da ist der AC der USA, der am 11. September 2001 so heftig traumatisiert wurde - von Pluto. Dieser schlimme Pluto steht im neuen Eid-Horoskop an der Spitze des 5. Hauses (Schluss mit lustig). Das passt zu Saturn an der Spitze des 2. Hauses (Finanzkrise). Toll an dem neuen Horoskop: Sonne und Jupiter im 6. Haus spucken in die Hände und steigern das Bruttosozialprodukt. Und Steinbock-Mars in 5. arbeitet fleissig daran, dass die Party politisch korrekt weiter geht.
Der amerikanische Astrologe Jeff Jawer gibt eine Prognose für Barack Obama in seinem ersten Amtsjahr ab - keine großen Neuigkeiten, aber für uns Astro-Junkies doch auch interessant. Klickstu hier. Und hier findet Ihr Jeff Jawer's Blog. Auch lesenswert.
Die Sonne wechselt heute noch ins Zeichen Wassermann - perfekt für die Krönung des Hoffnungsträgers Barack Hussein Obama. Morgen ab 17h ist es dann soweit, wir können live per Internet oder TV dabei sein.
Mein englischer Kollege Dharmaruci hat einen guten Post über die Inauguration von Barack Obama am kommenden Dienstag geschrieben. Englisch, aber gut verständlich - und wie immer auch lustig.
In der österrerichischen Internet-Astro-Zeitschrift Sternwelten gibt es einen neuen sehr interessanten Artikel meiner Lehrerin Mona Riegger über den neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama. Ich schätze Mona Riegger sehr für ihre mutige und furchtlose Herangehensweise, die meistens auch etwas sehr versöhnliches hervorbringt. Auch sie konnte zunächst mit dem (auf Obama's Website veröffentlichten) Horoskop nicht viel anfangen - jemand in dieser Größenordnung müsste doch anders aufgestellt worden sein. Sie wird in Kürze eine vollständige Geburtszeitkorrektur versuchen - bis dahin müssen wir uns mit diesem Artikel begnügen. Riegger schlägt eine Geburt 1 Stunde früher vor - das gibt Jupiter am Aszendenten und Merkur am Deszendenten. Dieses charismatische Bild klingt doch sehr logisch.
Amerika hatte heute Nacht seine friedliche Revolution - seine Maueröffnung sozusahen. Wir Deutschen sind natürlich skeptisch, denn wir wissen, dass die riesigen Probleme nicht nur mit gutem Willem gelöst werden können. Aber wie sonst? Etwa ohne guten Willen? Mir geht das Herz über, wenn ich hoffnungsvolle Gesichter sehe, schwarz oder weiß - das ist mir ehrlich gesagt total egal. Also - DANKEDANKEDANKE an den Himmel und das Rad der Zeit, dass sich mit der gestrigen Saturn-Uranus-Opposition endlich ein Neues Kapitel aufgetan hat.
Ein anderes Kapitel ist erstmal in der Sackgasse gelandet - Andrea Ypsilanti hats mal wieder nicht geschafft in Hessen (Mars-Saturn eben). Aber Neuwahlen können die Lage ja nur verbessern - so doof wie nach der letzten Wahl können die Verhältnisse ja nicht wieder werden. Ich bin ganz zuversichtlich, dass sich in Hessen bald was klären wird.
Und jetzt mache ich für heute meinen Rechner aus - das war doch eine anstrengende Nacht. Bis bald!
Liebe Freunde, gerade habe ich ein Video gesehen, dass die Kampagne von Barack Obama unterstützt: Es ist von Dave Stewart, heißt An American Prayer und natürlich machen viele gute Menschen mit. Ich habs ja nicht so mit dem amerikanischen Schütze-Aszendenten, aber diesmal ist es ja wirklich für eine gute Sache. - Oder?
Falls es jemand noch nicht mitbekommen hat - ich bin ja großer Obama-Fan und wünsche mir sehr, dass er gewählt wird. Eigentlich wünsche ich mir auch einen deutschen Obama, falls das möglich ist. Aber vorerst müssen wir wohl mit Opa Bräsig (Beck) und Oma Trutschig und ihrer lauen Bande vorlieb nehmen.
OK, gestern mussten die amerikanischen Präsidentschaftskandidaten sich einer Gewissensprüfung unterziehen - ja, sowas gibt's da. Wie sie es denn mit dem Bösen halten? Republikaner McCain sagte, er würde Osama Bin Laden bis an die Pforten der Hölle jagen. Huuuh, das klingt doch bekannt. Mein Liebling Obama sagte, es gäbe das Böse ja überall, auch bei seinem Nachbarn, der seine Kinder verprügelt (oder so ähnlich) und da würde er natürlich einschreiten. Und dann kams ganz dicke - wie stehen Sie zur Abtreibung? McCain ist natürlich strictly ProLife und sieht überhaupt keinen Grund, Leben zu töten, aber dann kam Obama, der mal wieder mein Herz aufgehen ließ: Das sei doch eine Entscheidung, die man DER FRAU überlassen müsse - er glaube nicht, dass Frauen mit dieser Problematik leichtfertig umgingen. DANKE, DANKE, DANKE!
Am Abend dann die Lindenstraße: Iffi Zenker ist zum dritten Mal schwanger, total ungewollt und völlig unpassend. Seit Wochen denke ich: Mann, gib Dir einen Ruck und geh zu Pro Familia. Und wer redet ihr dramatisch ins Gewissen? Ihre Stiefmutter Gaby! "Du schaffst das nicht, Du wirst an einer Abtreibung zerbrechen" undsoweiterundsofort, was die Bayern-Bibel hergibt. Geht das jemanden was an? Ich finde nicht. Klar, man braucht Unterstützung, und auf Stiefmütter, die einem ein schlechtes Gewissen machen, kann man ja getrost verzichten. Go Iffi, go!
Hier kommt (rückläufiger Merkur) ein besserwisserisches Zitat von mir selbst, Astro-Teestunde vom 16. Februar 2008:
Zum ersten Mal bewirbt sich jemand mit Pluto im Zeichen Jungfrau als neuer US-Präsident (Barack Obama ist einen Monat jünger als ich, bzw. ich bin einen Monat älter). Obama ist inzwischen Senator (von Illinois), studierte in Harvard, ist verheiratet, hat zwei entzückende Kinder und geht jeden Sonntag in die Kirche. Auf dem Land hält sich trotzdem das Vorurteil, er sei Muslim - man kann ja nicht zugeben, dass man ihn nicht mag, weil er schwarz ist. Muslime sind die neuen Neger, so siehts aus.
Barack Obama, geboren am 4.August 1961 in Honolulu Horoskopzeichnung Obama ist Löwe, um den Aszendenten wird noch gestritten. Seine Löwe-Sonne steht aber eindeutig im Quadrat zu Neptun im Skorpion, das gibt ihm die Aura des Erlösers. Und sein Pluto ist nicht dramatisch aspektiert.
Ganz im Gegensatz zu Hillary Clinton, geboren am 26.Oktober 1947 um 20h in Chicago Horoskopzeichnung Hillary ist Skorpionin mit Mars-Pluto-Saturn-Konjunktion im Löwen - huuuh, da gruselts uns doch schon. Ihren Mond ganz Ende Fische bekommt keiner wirklich mit - mit so viel Sensibilität kann man ja auch keinen Wahlkampf machen. Ihr öffentliches Image ist eher der Nussknacker, der ja zum Lieblingsmitbringsel aus Amiland wurde.
Also Pluto-Saturn (Clinton) gegen Neptun (Obama). Wer macht das Rennen? Dafür schauen wir in's Horoskop der Vereinigten Staaten, geboren am 4.7.1789 um 17h10 in Philadelphia dies ist das Sibley-Chart, wie es von Lois Rodden präsentiert wird. Die USA haben einen 12°-Schütze-AC (Land of the free), der am 11.9.2001 ziemlich heimtückisch von Pluto heimgesucht wurde. Saturn lief kurz drauf über den US-DC und sortierte ratzfatz die Welt in Gut und Böse ("wer nicht für uns ist, ist gegen uns"). Für uns Astrologen begann die "Ära Pluto-Saturn", ansonsten nennt man das Ganze eben nur kurz 9/11, und alle wissen Bescheid. Weitere Stichworte für "Pluto-Saturn auf dem US-Aszendenten" wären z.B. Guantanamo, Irak-Krieg, Abu Graib...
In dieser schlimmen Zeit war die Bush-Administration die Regierung der Wahl, und kein Astrologe mag da widersprechen - sie passte einfach perfekt. Aber diese Zeit ist nun (endlich) vorbei, das amerikanische Volk sehnt sich nach "Change". Deutlich wird das am schwierigen US-Mond (das Volk), der auf 27° Wassermann steht. Nicht einfach für den an sich ja eher krebsigen Mond - im Zeichen Wassermann fährt er zum Mond und muss sich mit allen möglichen Einwanderern zusammentun. Nur die großen Städte funktionieren ja notgedrungen als "melting pot" - im mittleren Westen und in den Südstaaten sieht es schon ganz anders aus und man würde die Drecksarbeit am liebsten immer noch von Sklaven machen lassen.
In den kommenden Jahren (bis ca. 2011) wandert Neptun über den Mond der USA und das Volk wird eine unwiderstehliche Sehnsucht nach Verzauberung und Heilung verspüren. Die (künstliche) Spaltung soll verschmolzen werden, es muss eine Welle des Idealismus durchs Land gehen.
Kaum ein Land wird in letzter Zeit so stark mit Pluto in Zusammenhang gebracht wie die Vereinigten Staaten: Pluto steht für Macht und ihren Missbrauch, für Reichtum und Überfluss - aber auch für Schmutz und Zerstörung. Natürlich wird nur zugrunde gehen, was dem Untergang geweiht ist (von wem eigentlich? wer weiht was?) und am Ende steht die glorreiche Wiederauferstehung des Reinen, Klaren, Unzerstörbaren. Träum weiter, denken wir und merken, dass das nicht von dieser Welt sein kann - das Unzerstörbare meine ich. Denn hierzulande ist ALLES zerstörbar, und wenn wir das noch nicht gemerkt haben, dann nur, weil es noch keiner ausprobiert hat. Denn was man machen kann, das wird irgendwann auch gemacht. Missbrauch hat ja oft nur den einzigen Grund, dass er so leicht war. Keiner hat sich gewehrt. Soviel zum Thema Moral.
OK, nun mal wieder zurück in die Spur: Die amerikanischen Präsidentschaftswahlen und die Pluto-Generationen. Gemeint ist damit die Generation mit Pluto in Löwe (1938-57) und Pluto in Jungfrau (1957-72). Zu meiner Zeit (wie das klingt...) waren beide Epochen in der Schule vertreten, sogar in meiner Klasse (die Jahrgänge 1956/7 waren dabei, als Sitzenbleiber, und die 59er-61er als Streber). Der Unterschied war deutlich spürbar, als in der Oberstufe im Zuge der Schülerselbstverwaltung sogenannte "Kollektive" gebildet wurden. Jaja, das waren die politisierten 70er Jahre und wir hatten doch tatsächlich sowas wie Wahlkampf an der Schule. Ich erinnere mich noch genau, dass in einem Jahr, es muss so ca. 1975 gewesen sein, auf einmal die Kollektiv-Bewerber besser frisiert und frisch gewaschen waren (sie hatten wohl Pluto im Zeichen Jungfrau). Bislang stellten sich eher hippiehafte Gestalten vor und buhlten um die Aufmerksamkeit der Schüler, und auf einmal gab es Tagesordnungspunkte und eine durchgeplante Sitzung - es fehlten nur noch Schlips und Anzug. Hierbei wird deutlich, dass es sich auch immer um eine neue Verkleidung handelt, wenn Pluto in ein neues Zeichen kommt.
Und nun zu den US-Wahlen: Zum ersten Mal bewirbt sich jemand mit Pluto im Zeichen Jungfrau als neuer US-Präsident (Barack Obama ist einen Monat jünger als ich, bzw. ich bin einen Monat älter). Obama ist inzwischen Senator (von Illinois), studierte in Harvard, ist verheiratet, hat zwei entzückende Kinder und geht jeden Sonntag in die Kirche. Auf dem Land hält sich trotzdem das Vorurteil, er sei Muslim - man kann ja nicht zugeben, dass man ihn nicht mag, weil er schwarz ist. Muslime sind die neuen Neger, so siehts aus.
Barack Obama, geboren am 4.August 1961 in Honolulu Horoskopzeichnung Obama ist Löwe, um den Aszendenten wird noch gestritten. Seine Löwe-Sonne steht aber eindeutig im Quadrat zu Neptun im Skorpion, das gibt ihm die Aura des Erlösers. Und sein Pluto ist nicht dramatisch aspektiert.
Ganz im Gegensatz zu Hillary Clinton, geboren am 26.Oktober 1947 um 20h in Chicago Horoskopzeichnung Hillary ist Skorpionin mit Mars-Pluto-Konjunktion im Löwen - huuuh, das gruselts uns doch schon. Ihren Mond ganz Ende Fische bekommt keiner wirklich mit - mit so viel Sensibilität kann man ja auch keinen Wahlkampf machen. Ihr öffentliches Image ist eher der Nussknacker, der ja zum Lieblingsmitbringsel aus Amiland wurde.
Also Pluto (Clinton) gegen Neptun (Obama). Wer macht das Rennen? Dafür schauen wir in's Horoskop der Vereinigten Staaten, geboren am 4.7.1776 um 17h10 in Philadelphia dies ist das Sibley-Chart, wie es von Lois Rodden präsentiert wird. Die USA haben einen 12°-Schütze-AC (Land of the free), der am 11.9.2001 ziemlich heimtückisch von Pluto heimgesucht wurde. Saturn lief kurz drauf über den US-DC und sortierte ratzfatz die Welt in Gut und Böse ("wer nicht für uns ist, ist gegen uns"). Für uns Astrologen begann die "Ära Pluto-Saturn", ansonsten nennt man das Ganze eben nur kurz 9/11, und alle wissen Bescheid. Weitere Stichworte für "Pluto-Saturn auf dem US-Aszendenten" wären z.B. Guantanamo, Irak-Krieg, Abu Graib...
In dieser schlimmen Zeit war die Bush-Administration die Regierung der Wahl, und kein Astrologe mag da widersprechen - sie passte einfach perfekt. Aber diese Zeit ist nun (endlich) vorbei, das amerikanische Volk sehnt sich nach "Change". Deutlich wird das am schwierigen US-Mond (das Volk), der auf 27° Wassermann steht. Nicht einfach für den an sich ja eher krebsigen Mond - im Zeichen Wassermann fährt er zum Mond und muss sich mit allen möglichen Einwanderern zusammentun. Nur die großen Städte funktionieren ja notgedrungen als "melting pot" - im mittleren Westen und in den Südstaaten sieht es schon ganz anders aus und man würde die Drecksarbeit am liebsten immer noch von Sklaven machen lassen.
In den kommenden Jahren (bis ca. 2011) wandert Neptun über den Mond der USA und das Volk wird eine unwiderstehliche Sehnsucht nach Verzauberung und Heilung verspüren. Die (künstliche) Spaltung soll verschmolzen werden, es muss eine Welle des Idealismus durchs Land gehen.
Und da passt Barack Obama einfach besser.
Über die Pluto-Generationen hat die Astrologin Petra Dörfert übrigens mehrere sehr gute Texte geschrieben. Hier.