Hallo Freunde - ich hoffe, Ihr habt die Feiertage auch gut überstanden und könnt Euch noch über einen spirituellen Link freuen: Es gibt eine schön erklärte Seite, auf der die Geheimnisse des Buddhismus für jeden leicht verständlich formuliert werden, klickstu hier.
Und mehr an missionarischem Eifer kann ich nicht aufbringen.
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Montag, 27. Dezember 2010
Sonntag, 5. Juli 2009
Frag den Buddha
Dieser hübsche junge Mann ist seine Heiligkeit der 17. Karmapa, Chef der Kagyü-Schule des tibetischen Buddhismus.Er ist ein ganz früher Krebs und feierte am 26. Juni seinen 25. Geburtstag, erlebt also gerade die Opposition seiner Sonne von Pluto in Steinbock.
Als ich körperlich noch etwas fitter war, reiste ich mit einer Gruppe nach Tibet und konnte dort im Kloster Tsurphu eine Audienz und Einweihung mit dem damals 11-jährigen erleben.
Inzwischen ist seine Heiligkeit vor den Chinesen zu Fuß über den Himalaya nach Indien geflüchtet und lebt in der Nähe des Dalai Lama in Kathmandu.
Gestern bekam ich eine Sonderausgabe des "Dharma-Nektar" zugesandt, das ist eine regelmäßige (naja) Zeitschrift aus dem Kamalashila-Institut in der Eifel.
Der Titel: "108 Dinge die ihr tun könnt, um der Umwelt zu helfen".
Diese Botschaft des 17. Karmapa wurde während der ersten Umweltschutz-Konferenz für Kagyü-Klöster und -Zentren im März 2009 in Sarnath, Indien, verfasst.
Es beginnt mit den Wunschgebeten, die für alle Lebewesen ausgesprochen werden sollen.
Dann die Basics:
"Werdet Vegetarier ... Lebt einfach ... Verschmutzt Eure Umwelt nicht ... Benutzt weniger Papier ... Benutzt weniger Plastik ... Legt den Schalter um, wenn ihr ein Gerät seht, das eingeschaltet ist, aber nicht mehr benutzt wird ..."
Weiter geht es mit den Abschnitten "Schützt die Wälder", "Schützt die Tierwelt", "Erhaltet Flüsse, Seen und Feuchtgebiete", "Spart Energie und werdet CO2-neutral (im Sinne von keine Emissionen)" ... und ganz modern werden Laptops empfohlen, weil die weniger Energie brauchen, als Desktop-PCs.
"Passt Euch dem Klimawandel an - Reduzieren, Wiederverwenden, Recyceln ....
Gebt Hoffnung, findet Lösungen, schafft Harmonie."
Ich finde, das letztere klingt ja schon stark nach Saturn in der Waage (ab 29.10.).
Wer sich für den gesamten Text interessiert, der kann ihn beim Kloster Kamalashila bestellen - hier. Kostet 8 Euro.
Labels:
17. Karmapa,
Buddhismus,
Umweltschutz
Dienstag, 15. Januar 2008
Richard Dawkins revisited

Am 6. Dezember schrieb ich zum ersten Mal über Richard Dawkins, dessen neues Buch "Der Gotteswahn" ich ja zum Nikolaus geschenkt bekommen hatte. Inzwischen habe ich das Buch zur Hälfte durch und erlaube mir ein neues Urteil: Dawkins ist in meinen Augen immer noch ein blitzgescheiter und sehr kämpferischer Geist, allein es gibt einiges, was er nicht so recht wahrhaben will. Und über Dinge, die er wissenschaftlich nicht belegen kann, hält er am liebsten den Mund bzw. erklärt sie gleich für Unfug.
Nochmal die Geburtsdaten zum selber Nachgucken:
Richard Dawkins, geboren am 26.3.1941 in Nairobi/Kenia
Dawkins ist also ein typischer Widder, mit Mond, Merkur und Venus in Fische. An dieser Spaltung zeigt sich schon ganz deutlich sein innerer Widerspruch: Vom Verstand her hat er eine sehr diesseitige Einstellung zu allem; der Stärkere siegt und wichtig ist, was hinten rauskommt (so formulierte es einmal Doppelwidder Helmut Kohl).
Der emotionale Schwerpunkt liegt aber weit ausserhalb des Sicht- und Messbaren im Zeichen Fische, wo die Intuition die schlagendsten Argumente hat und man selten sagen kann, warum. Man macht sich auch gerne mal was vor und hat mit Allem und Jedem Mitgefühl.
Das ist doch schon mal schwer unter einen Hut zu kriegen.
Der Fische-Mond fällt im harten Tagesgeschäft ja häufig hinten runter, man hat Angst, zu sensibel, zu weich, zu beeinflussbar zu sein und als Mann ist das Ganze natürlich erst recht unmöglich. (Hillary Clinton tut sich mit ihrem Fische-Mond ja auch schwer, obwohl er ihr wahrscheinlich die Vorwahlen in New Hampshire gesichert hat).
Sonne in Widder und Mars in Steinbock bedeutet (bei klassischer Rollenaufteilung): Ich bin stark und durchsetzungsfähig. Mir kann keiner. Schwächlinge müssen draussen bleiben.
Mond und Venus im Zeichen Fische hingegen verweisen darauf, dass die emotionalen Werte ganz klar an die weibliche Hälfte der Bevölkerung delegiert werden. Gefühle sind Frauensache und an diesen undeutlichen Tümpel wagt mann sich besser gar nicht erst ran.
"Nagel mal nen Pudding an die Wand" sagte mein Vater gerne, wenn ihm etwas zu undeutlich wurde - auch er hatte einen Fische-Mond.
Dawkins beschreibt in seinem Buch immerhin, dass der Feminismus mit (grammatikalisch falschen) Formulierungen wie Herstory oder der Kritik der Gleichsetzung von Mann und Mensch (im englischen = man) ihm half, das Bewusstsein zu erweitern. Und genau das hat er eben auch mit seiner Kritik des Gottesbegriffs vor.
Allerdings gibt es diese Kritik am monotheistischen Gottesbild schon lange - im Buddhismus z.B. wird der Unterschied zwischen einseitigem Denken und der (angestrebten) weit offeneren buddhistischen Sichtweise, wonach keine einzelne bestimmte Wesenheit für alles verantwortlich ist, sondern wir Menschen uns durch unsere (verschrobenen) Gedanken die Wirklichkeit in jedem Moment selber schaffen - dieser Unterschied wird vorausgesetzt!
Aber zum Buddhismus will sich Dawkins ja gar nicht äußern, wie er schon im Voraus bemerkt. Schade eigentlich.
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