Mann, der Shrek kommt noch mal richtig rum - zum Abschied hat seine Firma ihn nochmal nach Mallorca geschickt und in Barcelona, wo die Fähre abgeht, entstand dieses Foto. Ich glaube allerdings, er hat es aus einem Urlaubskatalog ausgeschnitten oder so ... Heute hat er wohl schon rübergemacht und muss dann richtig schwer schleppen für sein Geld. Das ist eben immer die andere Seite der schillernden Medaille.
Arbeitsplanet Saturn ist heute nochmal für eine Stippvisite ins Zeichen Jungfrau eingetaucht, am 22. Juli wird er wieder in Waage zurückerwartet.
Spontan fällt mir dazu ein, dass unser Gesundheitsminister noch was zu verbessern hat: Landarztpraxen stehen schon viel zu lange leer, es finden sich kaum noch junge Menschen, die auf dem Land arbeiten wollen. Nun soll ein staatlicher Anreiz helfen - weniger Numerus Clausus oder so. Und dann sollen die Anwärter, wenn sie denn schon eher studieren können, sich verpflichten, für eine bestimmte Zeit in die Pampa zu gehen. Auf Strecke eigentlich eine gute Idee, finde ich. Wenn es nur nicht so lange dauern würde, bis ein Medizinstudent fertig ist. Und daran, dass Ärzte auch Geld verdienen wollen - daran sollten wir erst ganz zuletzt denken.
Meine zumindest - glaube ich. Gestern nachmittag war es wieder besonders heftig - sie stöhnte und ächzte, dass es schon kaum noch mit anzuhören war - und dann - tja es gab einen stinkenden Rauchausstoß - pufff - und sie war gestorben. Sie war übrigens eine geborene Bauknecht, und die wissen ja, was Frauen wünschen. Saturn in der Jungfrau, das war wohl ihr Horoskopinsignium, harte Arbeit jeden Tag. Und gestern nachmittag um 18h12 hat Saturn sich verabschiedet ins Zeichen Waage. Das war wohl zuviel für meine Waschmaschine, sie brach zusammen und wird in ca. 2 Wochen abgeholt und ersetzt werden. Einen Abschiedsgesang habe ich noch für sie - Kate Bush mit "Mrs. Bartolozzi" - die sitzt verträumt vor der Waschmaschine und schaut zu, wie die sich dreht und wendet. Aber seht selbst:
In der letzten Woche wurden wir Zeuge von gleich zwei amerikanischen Staatsakten - zum einen der Gedenkfeier zum 11. September 2001 und zum anderen der Erinnerung an den 14. September 2008; dem Tag, als die Bank Lehman Brothers "starb" und die weltweite Wirtschaftskrise ihren offiziellen Anfang nahm.
Was ist da los im amerikanischen Horoskop, so auf ca. 20 Grad Jungfrau? Ein Blick auf das Sibley-Horoskop (4.7.1776, 17h10 Philadelphia) zeigt: Dort steht - auf 22° Jungfrau der Neptun in Konjunktion mit Lilith auf 19° Jungfrau. Neptun-Lilith - der Traum von Unabhängigkeit und Selbstbestimmung? Klingt doch interessant.
Der Amerikanische Traum wird gerade von Saturn (in Jungfrau) und Uranus (in Fische) gewaltig auseinandergenommen. Und da Neptun mit dabei ist, haben wir alle was davon.
Eine weitere Sache, die mir in diesem Zusammenhang auffiel, ist der Jungfrau-Mars von Barack Obama - auf 22°34'. Diese Stelle wurde von der ersten Saturn-Uranus-Opposition am Tag der Präsidentschaftswahlen messerscharf touchiert. Also Saturn-Uranus trift auf den Neptun der USA - trift auf den Mars von Barack Obama. Zur Zeit ist der amerikanische Präsident saturnisch ausgebremst - er kämpft ein bisschen gegen eine Mauer. Dabei geht es - Jungfrau - um die Gesundheitsreform, also die Bedingungen, zu denen in Amerika Menschen versichert sind. Denn immer noch gibt es rund 40 Millionen (!) US-Amerikaner, die überhaupt keine Versicherung haben. Obama sagte "I am not the first President with this subject, but I am determined to be the last" - das läßt doch hoffen. Allerdings sträuben sich manche Amerikaner - wir Europäer können das überhaupt nicht verstehen oder nachvollziehen - und halten es für ein Privileg, für sich selbst sorgen zu können/dürfen/müssen. Alles andere wäre doch Nazi-Barbarei.
Klingt ja mächtig nach Neptun-Verblendung, oder? Nimm mir meinen Traum von Ewiger Jugend und Schönheit nicht weg. Lass mir im Notfall die Schönheits-Operationen und das Weiterleben auf dem Mars als Second-Life-Möglichkeit. Lüg mir ruhig was vor. Kein Wunder, dass Amerika immer neue Illusionen produziert und sich gegen jede Art von Realitäts-Therapie wehrt. Das dickste Volk der Welt soll auf einmal gesund leben - das klingt doch nach Konzentrationslager.
Natürlich ist Mars auch für das Militär verantwortlich, und hier gibt es gute Neuigkeiten: Seit ungefähr 2 Jahren ist der progressive Mars der USA rückläufig, auf 18° Waage. Direkt daneben steht Lilith (15° Waage) und im Radix der USA steht dort - der Saturn. Wie soll man einen Krieg erfolgreich führen, wenn der laufende Mars rückläufig über den Saturn läuft ( = Vollgas mit angezogener Handbremse)? Wir Pazifisten müssen nur noch abwarten, dann sollte das Problem sich von selbst erledigt haben, vorzugsweise durch widerständige Selbstmordbomber oder explodierende Tanklastzüge. Denn die sind ja der Sand im Getriebe, der Saturn, der den amerikanischen Mars zwar nicht am Kämpfen, aber doch am Siegen hindert.
Vielleicht gibt es ja irgendwann auch einen Zusatz zur Verfassung: Von amerikanischen Waffen darf nie wieder Krieg ausgehen. Wär doch schön.
Träumt noch irgendjemand davon, dass das Benzin an der Zapfsäule wieder billiger wird? Nicht wirklich, oder? Deshalb gibt es gerade in Großstädten ja auch immer mehr Car-Sharing-Angebote. Meine Mutter stammt aus Münster, Hauptstadt der Fahrradfahrer. Dort mietet sie sich ungefähr 2x im Monat, wenn ein größerer Einkauf ansteht, einen Smart und schleppt die Beute nach Hause. Größere Strecken erledigt sie mit der Bahn. Inzwischen haben wir auch in Berlin einen Car-Sharing-Partner gefunden (cambio), der die gleiche Chipkarte akzeptiert. Die Planung ist gar nicht so kompliziert, oft kann man schon von jetzt auf gleich ein Auto bekommen.
Astrologie live: Der BVG-Streik hat endlich ein Ende gefunden. Saturn wurde ja gestern nachmittag auf 1° Jungfrau nach Monaten wieder direktläufig (um 15h13 genau) und um ca. 19h30 traten die Presseleute der BVG vor die Öffentlichkeit und verkündeten, dass man sich nun endlich habe einigen können. Das war eine schwere Geburt, mit vielen Sonderklauseln und Zusatzabmachungen. Aber zumindest können wir jetzt sicher sein, dass alles gut läuft, weil alle zufriedengestellt wurden, auch die erst frisch Beschäftigten: Saturn in Jungfrau spricht für sorgfältige (und zeitraubende) Abwägung und den fast korinthenkackerischen Wahn, es diesmal alles richtig zu machen und Ungerechtigkeiten auszubügeln.
Jungfrau muss sich jeden Tag aufs Neue beweisen, und was passt da besser, als die öffentlichen Verkehrsmittel (oder überhaupt der öffentliche Dienst), die jeden Morgen wieder neu beginnen, die Menschen zu ihrer täglichen Arbeit zu bringen und verlässlich auch wieder abzuholen. Ohne Jungfrau würde nichts funktionieren auf dieser Welt, das hat die Gewerkschaft ver.di mit ihren Streiks deutlich gemacht.
Auch wenn die sich für Astrologie natürlich keinen Deut interessiert.
Seit Saturn ins Zeichen Jungfrau gewechselt hat (September 2007), macht es Sinn, sich über seinen Stromanbieter Gedanken zu machen. Der Energiehaushalt (Jungfrau) wird genauer unter die Lupe genommen (Saturn). Al Gore hat den Friedens-Nobelpreis bekommen und Interesse an Umwelt und Nachhaltigkeit werden richtig schick. Geiz ist eben nicht immer geil und die Firma mit der größten Klappe muss nicht unbedingt auch den besten Strom liefern. Zum Jahreswechsel 2007/8 wird wieder eine Preissteigerung angekündigt - angeblich wegen der notwendigen teuren Investitionen in erneuerbare Energien.
Dass das nicht stimmen muss, beweist LichtBlick - wer seine Stromrechnung zur Hand hat, kann ziemlich bequem wechseln. Im Berliner Raum kann man inzwischen auch (Bio-)Gas bekommen.