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Heute ist der Internationale Frauentag - und heute nacht hat zum ersten Mal eine Frau den Oscar als beste Regisseurin gewonnen - Kathryn Bigelow für "The Hurt Locker". Schärfster Konkurrent war ihr Ex-Ehemann James Cameron mit dem Superknaller "Avatar" gewesen, der immerhin 500 Mio Dollar gekostet hatte. Aber die Innenansicht des Irakkriegs geht vor. "The Hurt Locker" war an der Kinokasse noch nicht mal sonderlich erfolgreich - das wird sich jetzt hoffentlich ändern.
Kathryn Bigelow wurde in San Carlos, Kalifornien, am 27. November 1951 geboren.
Zeichnung hier links, außen die Tagesstände.
Das ergibt ein mutige Schützin, der Mond steht im Skorpion und hat vielleicht auch noch ein Pluto-Quadrat. Soweit keine Überraschung.
Die starke Waage-Betonung hat mich allerdings verwundert - Mars, Venus, Saturn und Neptun ringen in diesem harmoniebedürftigen Zeichen und haben noch ein Uranus-Quadrat.
Kathryn Bigelow ist eine actionorientierte Regisseurin, die viel Honig aus körperlich und psychisch belastenden Situationen saugt. Also eher "Männerfilme" dreht.
Mit einer derart starken Waagebetonung geht es ihr aber nicht darum zu zeigen, wer der stärkere ist ( = den längsten hat), sondern darzustellen, dass jede Position ihre Vor- und Nachteile hat.
Und in jeder Situation auch das Gegenteil richtig ist, also gezeigt werden muss. Eben Waage.
Zur Zeit steht der karmische Saturn auf ihrem Waage-Mars und letzte Nacht wurde ihre Arbeit (Mars) belohnt (Saturn) - sie nannte es "the moment of a lifetime".
Herzlichen Glückwunsch - und mögen ihr noch viele folgen!
In der letzten Woche wurden wir Zeuge von gleich zwei amerikanischen Staatsakten - zum einen der Gedenkfeier zum 11. September 2001 und zum anderen der Erinnerung an den 14. September 2008; dem Tag, als die Bank Lehman Brothers "starb" und die weltweite Wirtschaftskrise ihren offiziellen Anfang nahm.
Was ist da los im amerikanischen Horoskop, so auf ca. 20 Grad Jungfrau?
Ein Blick auf das Sibley-Horoskop (4.7.1776, 17h10 Philadelphia) zeigt: Dort steht - auf 22° Jungfrau der Neptun in Konjunktion mit Lilith auf 19° Jungfrau.
Neptun-Lilith - der Traum von Unabhängigkeit und Selbstbestimmung? Klingt doch interessant.
Der Amerikanische Traum wird gerade von Saturn (in Jungfrau) und Uranus (in Fische) gewaltig auseinandergenommen.
Und da Neptun mit dabei ist, haben wir alle was davon.
Eine weitere Sache, die mir in diesem Zusammenhang auffiel, ist der Jungfrau-Mars von Barack Obama - auf 22°34'. Diese Stelle wurde von der ersten Saturn-Uranus-Opposition am Tag der Präsidentschaftswahlen messerscharf touchiert. Also Saturn-Uranus trift auf den Neptun der USA - trift auf den Mars von Barack Obama.
Zur Zeit ist der amerikanische Präsident saturnisch ausgebremst - er kämpft ein bisschen gegen eine Mauer. Dabei geht es - Jungfrau - um die Gesundheitsreform, also die Bedingungen, zu denen in Amerika Menschen versichert sind. Denn immer noch gibt es rund 40 Millionen (!) US-Amerikaner, die überhaupt keine Versicherung haben.
Obama sagte "I am not the first President with this subject, but I am determined to be the last" - das läßt doch hoffen.
Allerdings sträuben sich manche Amerikaner - wir Europäer können das überhaupt nicht verstehen oder nachvollziehen - und halten es für ein Privileg, für sich selbst sorgen zu können/dürfen/müssen. Alles andere wäre doch Nazi-Barbarei.
Klingt ja mächtig nach Neptun-Verblendung, oder? Nimm mir meinen Traum von Ewiger Jugend und Schönheit nicht weg. Lass mir im Notfall die Schönheits-Operationen und das Weiterleben auf dem Mars als Second-Life-Möglichkeit. Lüg mir ruhig was vor.
Kein Wunder, dass Amerika immer neue Illusionen produziert und sich gegen jede Art von Realitäts-Therapie wehrt. Das dickste Volk der Welt soll auf einmal gesund leben - das klingt doch nach Konzentrationslager.
Natürlich ist Mars auch für das Militär verantwortlich, und hier gibt es gute Neuigkeiten: Seit ungefähr 2 Jahren ist der progressive Mars der USA rückläufig, auf 18° Waage. Direkt daneben steht Lilith (15° Waage) und im Radix der USA steht dort - der Saturn.
Wie soll man einen Krieg erfolgreich führen, wenn der laufende Mars rückläufig über den Saturn läuft ( = Vollgas mit angezogener Handbremse)?
Wir Pazifisten müssen nur noch abwarten, dann sollte das Problem sich von selbst erledigt haben, vorzugsweise durch widerständige Selbstmordbomber oder explodierende Tanklastzüge.
Denn die sind ja der Sand im Getriebe, der Saturn, der den amerikanischen Mars zwar nicht am Kämpfen, aber doch am Siegen hindert.
Vielleicht gibt es ja irgendwann auch einen Zusatz zur Verfassung:
Von amerikanischen Waffen darf nie wieder Krieg ausgehen.
Wär doch schön.
Das ist mein Nicolator, mein Shopping-Bike, mein behindertengerechtes Alltagsutensil. Ohne dieses 3-Rad wäre ich ziemlich aufgeschmissen - ich kann ja gerade mal bis zum nächsten Reichelt laufen und dann aber nicht mehr zurück.
Gerade läuft Saturn zum dritten Mal über meinen Aszendenten, und der ist nicht ohne: Pluto und Mars machen sich da breit, das brachte mir mit ca. 29 die MS-Erkrankung und dauerhaft eine Schwerbehinderung.
Beim ersten Saturn-Übergang vor Weihnachten ging es mir gar nicht gut und natürlich war mein Streitwagen platt und ich total hilflos. Ausgeliefert. Auf andere angewiesen. Naja, hat ja dann doch achokrachoque irgendwie geklappt.
Nun, beim dritten Mal, habe ich das alles selbst in die Hand genommen und bin zum Fahrradhändler meines Vertrauens gefahren. Und habe mir heute 3 neue Reifen aufziehen lassen. Das ging ratzfatz und ich habe die berechtigte Hoffnung, dass ich mit meinem Streitwagen nicht mehr so schnell liegenbleibe.
Und einmal im Monat pumpt Shrek die Reifen auf, dann kann ich wieder locker weiterrollen.
Das ist ein Bild für meinen momentanen Zustand (heute auch mal was Persönliches): Mein Mars (auf 8° Jungfrau) steht in Konjunktion mit Pluto und wird gerade vom rückläufigen Saturn heimgesucht. Besser gesagt, Saturn hat auf meinem Mars seine Kehrtwende gemacht (ist das zu glauben?)
Was ist passiert? Eine Woche vor Weihnachten hatte ich meinen Johannes-Heesters-Unfall, ich knallte taumelig mit der Rückseite auf die Bettkante und prellte mir sehr schmerzhaft die Rippen. Nach zwei Tagen Einwirkzeit war ich nur noch bedingt manövrierfähig und schaffte es mit letzter Kraft (und der Hilfe guter Freunde) zum Hauptbahnhof und am Arm eines toughen Bundeswehrsoldaten in den Zug nach Münster, wo meine fürsorgliche Mama schon auf mich wartete. Sie steckte mich später mit einem kräftigen Schnupfen an, und das, wo schon das Niesen mir heftige Schmerzen machte. OK, ein bisschen Rummemmen wird ja wohl erlaubt sein - das geht vorbei, sowie auch die blauen Flecken wieder vorbei gingen.
Inzwischen bin ich wieder in Berlin, wo ich den ersten Einkauf wagte. Mein Shopping-Bike war allerdings ziemlich luftlos, die drei Wochen auf dem Hinterhof hatten dem Reifendruck auch nicht gut getan. Ich trampelte im ersten Gang, weil mehr nicht ging. Ein fahrradbegeisterter Freund half mir mit dem Aufpumpen (er war am gleichen Tag wie ich bei einer Tour hingeknallt und sowieso sehr mitfühlend).
Außerdem bin ich noch im Fahrstuhl zusammengebrochen und musste mir vom erstbesten Fahrstuhl-Nachfolger in die Wohnung helfen lassen - Mann, das ist doch alles nicht so, wie ich mir mein Leben früher mal vorgestellt hatte.
Aber darum geht es wohl - auch unter sehr ungünstigen Bedingungen durchhalten und fest darauf vertrauen, dass auch dieser miese Saturn-Transit vorübergeht und ich bald wieder stolz bin auf das, was ich so hinkriege. Aber das dauert noch - laut Ephemeride ist der dritte Übergang über 8° Jungfrau erst im August 2008.
Also hab ich noch ein halbes Jahr Zeit, den Burnout in Energie zu verwandeln.