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Freitag, 18. März 2011

Vollmond in der Jungfrau

Am Samstag, den 19. März um 19h10 ist es wieder soweit - Vollmond. Diesmal im Zeichen Jungfrau.
Hier links seht Ihr die Horoskop-Zeichnung für Berlin berechnet, anklicken vergrössert.

Die Sonne/Mondachse steht auf 27°47 Fische/
Jungfrau im Quadrat zur Mondknotenachse auf Zwillinge - Schütze. Das alleine ist schon außergewöhnlich bedeutsam. Der Knaller aber ist die Sonne in Konjunktion mit Uranus (schon im Widder).
Uranus ist ja verantwortlich für das schreckliche Erdbeben (mit anschließendem Tsunami) in Japan und wird am Wochenende von der Sonne beleuchtet. Die Sonne bringt es an den Tag, sagt man ja, und wir können mit neuen erleuchtenden Erkenntnissen rechnen. Auch wenn das Problem in Japan momentan ja wohl kein Mangel an Erkenntnis sein dürfte - aber die Japaner haben wohl selbst genug von ihrer Technikgläubigkeit. Selbst, wenn man alles ausgerechnet hatte, gibt es immer noch eine Ecke, die man übersehen hatte und die sich urplötzlich ins Bewusstsein schiebt, ob man will oder nicht.
Dass man diese Technologie eben nicht bis ins Letzte kontrollieren kann, speziell wenn materielle Interessen mitspielen, das ist wohl die große Lehre, die gezogen werden muss.

Die großen Umweltkatastrophen der letzten beiden Jahre, die Ölkatastrophe vor Mexiko und das Erdbeben beim Atomkraftwerk in Japan, hat die beiden berüchtigten Energiefossile unserer Zeit deutlich sichtbar gemacht - die Ölindustrie und Atomkraftwerke gehören eben ins letzte Jahrhundert und haben im neuen Jahrtausend keinen Platz mehr. So siehts aus.

Im Vollmondhoroskop steht die Sonne-Uranus-Konjunktion im sechsten Haus von Arbeit und Gesundheit und jetzt müssen eventuelle Störungen auf den Tisch und ausdiskutiert werden. Das 6. Haus organisiert unseren Lebensalltag und beschreibt die nötigen Arbeiten und Pflichten. Alles muss auf den Tisch!

Der Mond im 12. Haus hat noch diffuse Ängste und Sorgen, die aber jetzt geklärt werden müssen.
Saturn im 1. Haus gibt eine spröde Grundstimmung vor - mit losem Geblubber gibt er sich nicht ab.
Zur Sache, Schätzchen! Mit Merkur-Opposition werden Nägel mit Köpfen gemacht. Allerdings glaube ich nicht, dass DC-Herrscher Mars in den Fischen dann auch wirklich das umsetzt, was Merkur im Widder forsch fordert.

Überhaupt ist dieser Fische-Mars zur Zeit das größte Hemmnis. Ich glaube nicht, dass der Irre aus Tripolis zur Raison gebracht werden kann, solange Mars in den Fischen steht. Ebenso wie der verkokste Charlie Sheen. Erst am 2. April wandern Mars (und Mond) in den Widder, und vieles, was sich seit Wochen lästig hinzieht wie Kaugummi am Schuh, kann nun schnell und endscheidend losgeworden und erledigt werden.

Viel Glück beim Aufräumen!

Sonntag, 15. März 2009

Mars in Fische

Der wilde Mars hat heute Nacht ins Zeichen Fische gewechselt - das Übergewicht an Wassermann-Planeten ist dadurch um eine gewaltige Kraft ärmer.
Bei mir persönlich wird hoffentlich die Umstrukturierung meines Computers endlich ein Ende haben - mit Shreks Hilfe habe ich eine Festplatte geschrotet und keine Astro-Daten mehr, dafür aber eine prima Handyverbindung mit ihm (Base) und sogar einen Skype-Anschluss (den ich natürlich erst dann kostenlos nutzen kann, wenn mein Schatz im Ausland eine WLAN-Zone erreicht...)
Klingt alles zuviel erstmal - für mich jedenfalls, ich bin ja altmodischer 3fach-Krebs.

OK, jetzt also Mars in den Fischen.
Gestern hat mein toller Bildschirm schon mal Anstalten gemacht, sich zu verabschieden - das Bild wurde gelb getönt, so wie hinter einer Lichtschutzfolie.
Ich gucke also momentan durch eine Sonnenbrille - man kann natürlich noch am Bildschirm arbeiten, es hat aber alles einen leichten Sepia-Touch.
Heute früh bekam ich einen Hinweis auf einen neuen Artikel bei astrophoenix zum Thema Mars Ingress Fische.
Meine Kollegin Dagmar Wäscher beschreibt eine mythologische Verbindung, die ins Auge fällt: Seefahrer Odysseus manövriert sein Schiff durch den verlockenden Sirenengesang - er bindet sich an den Segelmast fest, verstopft seinen rudernden Kollegen die Ohren mit Wachs und gibt Anweisung, auf keinen Fall auf ihn zu hören (falls er Quatsch befiehlt). So kommen sie durch die schwierige Schiffspassage durch tödliche Felsen, ohne sich vom Weg abbringen zu lassen.
Sich nicht irritieren lassen, die innere Stimme hören und ihr folgen.

Walk the line.
Eine Schwierigkeit, mit der wir heute ebenfalls umgehen müssen.