Und weiter geht`s mit meiner Vorliebe für die kaputten Typen!
Neulich abend sah ich im Fernsehen einen Film über Townes Van Zandt, von dem ich bis dahin nicht allzu viel wußte. Und ich war natürlich gleich fasziniert.
Townes Van Zandt war ein Country-Singer/Songwriter, der mit 52 Jahren starb, weil er das Saufen nicht sein lassen konnte. Er hatte natürlich auch schon einer fette Heroin- und Kokain-Karriere hinter sich.
Wenn ich die Szenerie so betrachte, ist das Showgeschäft ja voll mit zarten Seelen, die sich Starthilfe suchen, abhängig werden, nicht mehr loskommen und dann irgendwie die Ausfahrt verpassen. Mich zieht das oft magisch an - ich habe eben einen Fische-DC und nehme alle Suchtkranken gerne in mein 7. Haus auf. Vielleicht ist mir mein Mars-Neptun-Sextil dabei auch behilflich.
Townes Van Zandt wurde am 7. März 1944 in Fort Worth, USA geboren - eine Geburtszeit liegt mir nicht vor.
Die Zeichnung von Astrodata seht Ihr hier - anklicken vergrößert wie immer.
Wikipedia berichtet, dass er aus einer amerikanischen Geldadel-Familie in Texas stammte, Öl war der Hintergrund ihres Reichtums.
Der junge Townes litt unter psychischen Problemen und wurde in die Psychiatrie eingeliefert, wo man ihn einer Insulin-Schock-Therapie unterzog, die sein Gedächtnis an die Zeit davor fast komplett auslöschte.
Seine Mutter hat sich das Einverständnis dazu übrigens nie verziehen.
Wir sehen die Sonne und den Merkur in den Fischen - ein deutliches Zeichen für eine diffuse und schwammige Welt, in der der junge Erdenbürger sich zurechtfinden muss. Im Quadrat zur Fischesonne steht die Mars-Saturn-Konjunktion im Zeichen Zwillinge (Mars-Saturn deutet Krankheit an).
Bestimmend ist wohl der Aspekt, den man auch den Finger Gottes nennt - ein Sextil mit zwei dranhängenden Quinkunxen. Pluto im Löwen und Neptun in der Waage bilden das Sextil (60°), während der Merkur in den Fischen zu beiden jeweils ein Quinkunx bildet (150°)
Der Wassermann-Einfluss ist in Townes`Horoskop ziemlich stark und Uranus bildet ein Quadrat mit Merkur, was darauf hindeutet, dass sein Denken keinesfalls einem klar nachvollziehbaren Pfad folgen sollte. Es war eher der musische Weg, der ihn anzog, und Elvis Presley`s Anblick (mit Gitarre) ließ ihn sich ebenfalls eine Gitarre wünschen und das Handwerk erlernen.
Er hatte schnell ein paar Anhänger, aber keine richtigen Hits. Irgendetwas schien immer dazwischenzukommen - häufig sein unkontrollierbarer Umgang mit Drogen und Alkohol.
So berichtete er, er habe einen Song geträumt - wenn das kein Fische-Merkur sagt ...
Es handelt sich um "If I Needed you", den später Emmylou Harris und Don Williams sehr berühmt machen sollten. Townes sagte, er habe im Grippefieber den Song geträumt und ihn, sobald erwacht, einszueins schnell aufgeschrieben.
Das ist der Fische-Merkur - und mehr kann man dazu wohl auch nicht sagen.
Townes Van Zandt war bei dieser Aufnahme schon Mitte vierzig und ziemlich ramponiert - aus den 70ern gibt es ansehnlichere Bilder, die eine Menge von dem Löwe-Mond-Charme versprühen. Vielleicht hätte er, rasiert und geduscht, auch einen netten republikanischen Kongressabgeordneten abgegeben, wer weiß.
Mit 52 Jahren, an einem Neujahrsmorgen, verstarb er, nachdem er erstmal auf dem Sofa eines Freundes untergekommen war. Mit gebrochener Hüfte, nachdem er vor seinem Haus gestürzt war. Ja, das amerikanische Gesundheitssystem ...
Ruhe in Frieden!
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Sonntag, 28. Oktober 2012
Samstag, 27. Februar 2010
Sonntag - Musiktag
Held meiner Jugend - ein Fisch mit Skorpion-AC, Monika Heer hat was längeres geschrieben - klickstu hier.
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Donnerstag, 13. März 2008
Noch so'n Held aus der Schulzeit: James Taylor ist 60
Aber seine weiche Stimme hat sich dauerhaft bei mir eingeschmeichelt.
Vor allem ist er FISCH!
Und damit für einen Jungfrauszendenten wie mich unwiderstehlich.
Zum ersten Mal nahm ich James Taylor in der Oberstufe wahr, im Musikunterricht nahmen wir seinen Song "Fire and Rain" durch - der war damals immerhin ein Hit in Amerika gewesen.
Der Text handelt von der Trauer über den Tod einer Freundin, ihren drogengeschädigten Aufenthalt in einer Klinik - Rehab gabs damals noch nicht so ausführlich, und James Taylor war (für mich) der erste, der dieses unschöne Thema besang.
I've seen fire and I've seen rain
I've seen sunny days that I thought would never end
I've seen lonely times when I could not find a friend
Ja, damit konnten alle in der Klasse sich identifizieren, ob mit oder ohne Drogenerfahrung. Als Scheidungskind war ich für den akustischen Trost sowieso sehr anfällig. Schon die Titel der Lieder waren Balsam für mein trauriges Herz:
You've got a friend
Handy Man (I fix broken hearts - baby I'm your Handy Man)
Na, das schreit doch nach einer Horoskopbesprechung!
James Taylor, geboren am 12.März 1948 um 17h06 in Boston (astrotheme.fr)
Horoskopzeichnung
Ein Fische-Geborener mit Jungfrauaszendent. Ein echter Handy Man! Das Hilfreiche ist ihm in die Wiege gelegt. Und der Mond im ungeduldigen Widder ist mit einer Neptun-Opposition gesegnet. Oder lahmgelegt, wie man will.
Interessant ist die unaspektierte Stier-Venus - keiner will mit ihr reden. Das ist doch schlimm für eine so sinnliche Konstellation. Sie bietet ihre Dienste an, möchte gerne mitschmusen, und keiner will sie haben.
Ich könnte mich jetzt verlieren in Spekulationen über James' Privatleben - bekannt ist, dass er 11 Jahre lang mit Carly Simon verheiratet war, durch die Zusammenarbeit mit Carole King bekannt wurde und zum Beispiel Joni Mitchell begleitete (musikalisch). Also alles erste Garde und Frauen, die sich nicht unterbuttern liessen.
Zum Abschluss noch ein Link zu meinem Lieblingslied, You've got a friend. Eine Aufnahme mit Carole King, die im Hintergrund Klavier spielt. Der Song beruhigt mich immer noch:
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Mittwoch, 20. Februar 2008
Hier kommt die Fische-Sonne: George Harrison
Meine erste große Liebe - musikalisch - war George Harrison. Ich war 9 Jahre alt und mein Plattenspieler nudelte "My Sweet Lord" von morgens bis abends. Ich versuchte, den Text mitzusingen und war irritiert, weil die Textzeilen eigentlich immer ähnlich waren und dann aber doch immer wieder ein bisschen anders. Ich hatte das Gefühl, an einem Fluß zu stehen und nicht richtig mitschwimmen zu können. Dass das wohl ein Leben lang so bleiben würde, ahnte ich damals natürlich noch nicht...
Die Sonne ist jetzt in Fische gewandert und George singt dazu:
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