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Fast jeder Astrologe fand sich einmal in der unangenehmen Lage, die Vorgänge "da draußen" mit zwei Händen und (zum Beispiel) einer Apfelsine (Sonne) und einem Tischtennisball (Erde oder whatever) vorführen zu wollen. Da ist man mit seinen Möglichkeiten ja ganz schnell am Ende.
Deshalb begeistert mich eine Animation, die man bei Olaf Staudt anklicken kann. Man kann ganz einfach anschauen und nachvollziehen, wie die Astrologie funktioniert und was wie zusammenhängt.
Und Ihr könnt ganz im eigenen Tempo von Stufe zu Stufe weiterklicken. Und dann vielleicht auch wieder von vorne anfangen. Klasse.
Auf astrophoenix - Das Phoenix Astrologie Online-Journal gibt es einen neuen Beitrag: 'Die Villa - Das fünfte Haus - Das Kinderzimmer'
von Sabine Bends und Christopher Weidner, teilweise entnommen aus ihrem Buch "Einführung in die intuitive Astrologie"
Im fünften Haus geht es um all das, was wir im Leben hervorbringen und als Ergebnis und Ausdruck unserer Persönlichkeit betrachten würden – und dazu gehören auch die Kinder, die aus diesem Grunde in diesem Haus zu finden sind:
Hier ist also das Kinderzimmer! Vielleicht bewohnt das Haus aber auch ein Künstler, dann wird er hier möglicherweise sein Atelier haben, denn auch Kunstwerke sind Erzeugnisse unserer kreativen Seite.
Ihr findet den neuesten Beitrag hier.
Heute mal eine Buchbesprechung: Es geht um das "Praxisbuch Horoskopaufstellung" von Holger Alfred Ludwig Faß.
Horoskopaufstellungen gehen so: Ein großer Papierkreis (mit AC, MC und Häusern) wird ausgebreitet und symbolisierte Planeten stellen ein Horoskop dar. Dann wird das Formular mit Fleisch gefüllt: Ein Mensch wandert, beginnend beim AC, durch die Häuser und FÜHLT. Er spürt nach, welche Energien sich hier oder da breitmachen.
Für Leser, die noch niemals bei einer Aufstellung mitgemacht haben, wird es pure Behauptung bleiben, dass da überhaupt etwas passiert. Genauso, wie für Astrologiekritiker sowieso alles Quatsch ist, worüber wir uns den Kopf zerbrechen.
Aber um den Kopf geht es bei diesen Aufstellungen am allerwenigsten.
Man wird bei den Schilderungen gleich mit reingezogen: So lese ich, dass die Venus sich unbehaglich fühlt, ganz alleine da oben am MC steht und noch dazu von Mars (im Quadrat) nicht gerade freundlich angeschaut wird.
Ich erinnere mich an meine Familienaufstellungs-Woche im Schwarzwald bei einem Schüler von Bert Hellinger. Das war 1995 und wir waren alle ganz begeistert, wie offensichtlich ziemlich kaputte Familien immer wieder auf langwierige Art und Weise zur "richtigen" Ordnung zurückgeführt wurden. Denn so funktioniert das beim Familienstellen: Es gibt eine Richtige Ordnung und der wird ziemlich alttestamentarisch das moderne Chaos zugeführt.
Ganz anders bei Holger Faß und seinem (übrigens selbstentwickelten) Horoskopestellen: Eine Richtige Ordnung gibt es hier nicht. Das ist erstmal die Gute Nachricht und eine große Erleichterung. Uranus ist auch hier am Werk!
Die Ordnung ist dann erreicht, wenn alle Planeten sich wohlfühlen und keiner mehr was zu meckern hat. Um das hinzukriegen, braucht es kleine Hilfsmittel wie Seidenschals und/oder Holzstäbe, um Verbindungen herzustellen, ein bisschen energetischen Zauberstaub wie Reiki, ein Bonbon für den Jupitertransit oder oft auch nur einen Perspektivwechsel.
Richtig zu Herzen gehend wird es, wenn ein Planet ganz offensichtlich aus dem gemeinsamen Vertrag ausgestiegen ist und mit den Anderen nicht mehr reden will. Da braucht es viel Geduld und Spucke, bis er sich dann doch wieder dem Geschehen zuwendet - und der Aufstellungsleiter jetzt Ruhe gibt und sehr froh über diesen kleinen Erfolg ist.
Und in einem Jahr kann (oder muss) man auch gerne wieder stellen - es entwickelt sich eben alles ganz nach Bedarf.
Das "Praxisbuch Horoskopaufstellungen" ist ein offensichtliches "How-to"-Buch, mit dem Holger Faß seinen ganzen Werkzeugkoffer vorzeigt. Man könnte den Eindruck erhalten, dass man sowas auch selber hinbekommt. So habe ich bei der Lektüre sofort über mein eigenes Horoskop nachgedacht und schon einige Aha-Erlebnisse gehabt.
Aber um es gleich klarzustellen: Ein Therapeut wird man durch die Lektüre noch lange nicht, denn um ein guter Aufstellungsleiter zu werden, braucht man viel Einfühlungsvermögen und gleichzeitig den entsprechenden Abstand. Und den Respekt vor dem Anderen und seinen manchmal krummen Entwicklungswegen.
Was mich ebenfalls an diesem Buch fasziniert, ist der strikte Glaube an die positive Beeinflussbarkeit dessen, was wir für die Realität halten. Denn diese Realität ist nur ein momentaner Eindruck, kann verändert werden. Ein gutes Beispiel dafür ist die Übung mit dem Zeitstrahl, in der man sich auf einer zeitlichen Linie positioniert und dann vorwärts geht und so den Zeitpunkt der Besserung zum Guten verankern kann. Klingt sehr luftzeichengeschwängert, und das ist Faß' eigenes Horoskop auch. Aber einen Versuch ist so eine Übung auf jeden Fall wert!
Uranus und Pluto stehen bei Holger Faß in Konjunktion, natürlich (Jahrgang 1966) in Opposition zu Saturn und Chiron.Das ist für mich der Vorteil von Pluto (und Uranus) in der Jungfrau (gegenüber den älteren Pluto-in-Löwe-Therapeutenpersönlichkeiten, Jahrgang 1939-59): Die jüngeren gehen vom Vorgefundenen aus und respektieren die Entscheidungen, die der Klient bisher in seinem Leben diesbezüglich getroffen hat.
Pluto in Löwe = Therapie ist Selbstverwirklichung; Pluto in Jungfrau = Therapie soll nützen. Löwe ist ein fixes Zeichen, Jungfrau veränderlich.
Da atmen wir doch alle erstmal auf und tief durch!
Holger Alfred Ludwig Faß
Praxisbuch Horoskopaufstellungen
18,90 €
Verlag astronova www.astronova.de
Homepage von Holger Faß: Lebendige Astrologie
Astroblog von Holger Faß: Aus dem Leben eines Astrologen
Auf astrophoenix - Das Phoenix Astrologie Online-Journal gibt es einen neuenBeitrag: 'Die Villa - Das vierte Haus - Das Schlafzimmer'von Sabine Bends und Christopher Weidner, teilweise entnommen aus ihrem Buch "Einführung in die intuitive Astrologie"Am tiefsten Punkt des Horoskops beginnt das vierte Haus, und an der geschütztesten Stelle des Hauses sollte sich unser Schlafzimmer befinden, wo wir einen nicht unbeträchtlichen Teil unseres Lebens verbringen, um uns von den Strapazen des Alltags zu erholen und Körper, Geist und Seele regenerieren. Im Schlaf und in unseren Träumen sind wir uns so nahe, wie wir uns den ganzen Tag über nicht näher waren.Dort ist der Raum, in dem wir uns unseren inneren Bildern hingeben, die uns auf der einen Seite neue Inspirationen liefern können, andererseits uns auch mit den Dingen konfrontieren werden, die wir möglicherweise den Tag über eher zu verdrängen versucht haben. Das Schlafzimmer ist daher auch ein sehr privater Raum und wir werden ihn mit Sicherheit nicht allen Gästen zeigen.Der neueste Beitrag ist hier.
Heute mittag plauderte der Presseclub über die Vorgänge in Georgien und man war sich einig, dass Russland mal wieder sein hässlicheres Gesicht gezeigt hat.
Hierzu passt ein neuer Beitrag meines geschätzten englischen Kollegen Dharmaruci (keine Ahnung, wie der richtig heißt) über das Horoskop von Russland. Seiner Meinung nach begann die "moderne" Geschichte Russlands nämlich in dem Moment 1991, als Boris Jelzin in Moskau auf die Panzer stieg und die Macht eroberte.
Der Artikel ist zwar auf englisch, aber gut verständlich und sehr erhellend.
Enjoy!
Liebe Freunde, heute gibt es wieder einen Schwank aus meinem Leben: Die Mondfinsternis vor ein paar Tagen (am 16.8.) fand ja auf 24° Löwe (meinem Uranus) statt und Uranus steht ohne Aspekt in meinem 12. Haus.
Ein Astrologielehrer machte ihn übrigens für mein großes Interesse an der Astrologie verantwortlich, immerhin führen unaspektierte Planeten ja ein Eigenleben.
Ich finde die Verbindung zur MS ist auch nicht von der Hand zu weisen - immerhin begannen beide, Astrologie und MS, fast gleichzeitig mein Leben zu beeinflussen. Und MS beeinträchtigt ja vor allem das (Uranus-) Nervensystem.
OK, was ist passiert?
Ich lebe ja in einer Wohnung im 5. Stock, die ich ohne Fahrstuhl nie bezogen hätte. Und ich war inzwischen auch der Meinung, dass ich ohne Fahrstuhl hier nicht leben könnte - zu schlapp etc. Naja, wie es eben manchmal so der Zufall (oder Uranus) will, war der Fahrstuhl eines Morgens kaputt, defekt, stand still. Normalerweise geht sowas eigentlich ganz schnell wieder in Ordnung, die Wartungsfirma kriegt das schnell hin. Nicht aber diesmal: Das Ersatzteil musste in der Schweiz bestellt werden, und das dauert 3 Wochen. 3 WOCHEN!!!
Und da kam mein Pluto-Mars am AC ins Spiel und sorgte dafür, dass mir so richtig das Messer in der Tasche aufging. Etwas mehr Gelassenheit wäre jetzt angebracht gewesen, denn immerhin leben noch ca. 20 andere Menschen hier im Haus, die ebenfalls nicht damit einverstanden wären, 3 Wochen lang auf Hilfe zu verzichten.
Aber sag das mal einem Mars am Aszendenten - der Wut-Torpedo ist längst abgeflogen und zum Nachdenken ist es zu spät. Üble Verlassenheitsszenarien taten sich auf, ich war ohnmächtig und allein unter lauter Gesunden - ach eben alles, was so eine Mond-Saturn-Spannung hergibt.
Und die Realität? Alleine gehts auch. Ich rief einen Lieferservice an, und bereits um 17 Uhr hatte ich alle Lebensmittel in der Wohnung, die ich mir für ein Wochenende ausgesucht hatte. Das kann ich auch in Zukunft machen, wenn ich mal wirklich nicht mehr laufen kann. Aber noch ist es ja bei weitem nicht so weit. Ich bin insgesamt 3 mal aus dem 5. Stock runter und (natürlich langsamer) auch abends wieder hinaufgekommen. Shrek nennt das die K2-Besteigung, und für den Notfall kann ich mir ja ein Basislager einrichten, im 2. oder 3. Stock, wenn ich mal 5 Minuten pausieren muss.
Der Fahrstuhl wurde übrigens am 3. Tag noch repariert. "Provisorisch", wie es heißt. Und warum musste ich erstmal durchs Schreckenstal? Ja das weiß keiner - nur Uranus in 12. Vielleicht.