Donnerstag, 23. August 2012

Mars wechselt in den Skorpion


Action-Planet Mars wandert heute abend um halb sechs in den Skorpion, sein Heimatland. Hier kann er so richtig auf den Putz hauen, ohne sich um zögerliche Einwände zu kümmern. 
Im Land Waage ging ja nichts wirklich - immer würde er jemanden verletzen, wenn er mal richtig durchzieht. Doch damit ist jetzt Schluss - watt mutt, dat mutt.

Wir können nur hoffen, dass die Entscheidungsträger sich der Konsequenzen bewusst sind, wenn sie uns mal wieder etwas als alternativlos verkaufen wollen - jeder weiss doch eigentlich, dass es sowas nicht gibt.

Was ich gut finde und worauf ich mich freue: Im Skorpion gehts es ja tiefer. Kein Geplänkel mehr, wir können uns auf tiefgehende Ereignisse einstellen. Beim Zeitunglesen, bei der Arbeit - und auch im Ehebett.



 

Meine Homöopathin bloggt

Gestern bekam ich Post von meiner Homöopathin Ingrid Grebe. Es ist schon ziemlich lange her - 12 Jahre oder so - da habe ich mich richtig in die klassische Homöopathie hineingekniet und sehr nahrhafte Lernerlebnisse in ihrer Praxis erlebt. Ein zweijähriger Kurs, jeden Montag abend 3 Stunden, war nur der Anfang. 
Naja, heute wäre mir das alles zu viel, zu anstrengend, aber mit Mitte 30 war ich für sowas noch fit.
Nach der letzten großen Umwälzung in meinem Leben - Ehescheidung, Umzug, wieder alleine, Berentung - habe ich inzwischen eine neue Homöopathin gefunden, die auch von der Krankenkasse bezahlt wird, unsere Wege hatten sich getrennt. Unter anderem, weil ich kein Geld mehr hatte.

Und nun kann ich Euch mitteilen, dass Ingrid Grebe endlich auch im Internet zu finden ist, ihr Blog heißt Rubin im Bambus - Homöopathie in Berlin.
Es wäre toll, wenn die Eine oder der Andere auch ihren/seinen Weg zu ihr finden könnte.
  

Samstag, 11. August 2012

Huhn und Ei

 
Hallihallo, da bin ich wieder - meine Wachstumsschmerzen sind fast gelöst - ich fühle mich inzwischen wie ein Küken, das wenigstens schon ein bisschen aus der Schale rausgucken kann. Anlass dafür war eine neue Entdeckung von Podcasts, verschiedene Vorträge, die ich mir auf dem iPhone täglich anhören kann.
Eine tolle Adresse ist buddhistgeeks, eine amerikanische Sammlung cooler moderner Vorträge natürlich auf englisch, aber sehr gut verständlich und vor allem publikumsorientiert.
Ich hab mir auch schon ein Motto-T-Shirt bei denen bestellt - ich bin ja auch ein buddhist geek, das heißt ein buddhistische Brillenschlange.
Eine andere buddhistische Brillenschlange hat diesen tollen Vortrag gehalten, es geht um Erleuchtung als evolutionären Prozess.

Ach ja, das Huhn und das Ei.
Hier habe ich gelernt, dass sowohl das Küken von innen, als auch das Mutterhuhn von aussen an die Schale klopfen und das Küken dann befreit wird.
Alles nur eine Frage der Zeit, aber die Befreiung ist auf Strecke sicher.
Das ist doch eine sehr beruhigende Erkenntnis.

Donnerstag, 2. August 2012

Gute Idee ...

So sieht ein indischer Swami unsere Lebensweise:

Geld ausgeben, das man nicht hat, um Dinge zu kaufen, die man nicht braucht, um Leute zu beeindrucken, die man nicht mag.

Klingt doch bis ins Mark krank und schreit geradezu nach Pluto im Steinbock!
 

Sonntag, 29. Juli 2012

Sonntag - Musiktag

Wir haben ja Ferien in den meisten Gegenden Deutschlands und mit mir ist momentan nicht allzu viel los - ich hab Saturn.
Eine gute Gelegenheit, mal meine Lieblinglieder vorzustellen!
Roberta Flack nahm ein altes Folklied auf, spielte es mit halber Geschwindigkeit und verzauberte damit 1972 die Welt:


Mittwoch, 25. Juli 2012

Von ganz weit draussen ...

Ein schönes Video von Knate Myers, in dem wir erkennen können, wie unsere Erde von einem dieser Weltraumspielzeuge aus aussieht: Wunderschön.

Sonntag, 22. Juli 2012

Sonntags-Gedanken

Robert Frost: 

Der nicht gegangene Weg 

Zwei Wege trennten sich im fahlen Wald 
und, weil ich nicht auf beiden konnte gehn 
und einer bleiben, macht' ich lange Halt 
und schaute auf des einen Wegs Gestalt, 
soweit ich durch die Büsche konnte sehn. 

Ging dann den andern - der, genauso schön, 
den größer'n Anspruch hatte auf Gebrauch, 
denn Gras wuchs drauf und brauchte Drübergehn - 
obgleich die Wand'rer, muß ich schon gestehn, 
gebrauchten einen wie den andern auch. 

Sie lagen vor mir, beide gleich, zuhauf 
mit Blättern, die kein Tritt noch aufgestört. 
Ich hob mir einen Weg für später auf! 
Doch Wege führ'n zu and'rer Wege Lauf: 
Ich wußte wohl, daß keiner wiederkehrt. 

Und seufzend werd' ich einmal sicherlich 
es dort erzählen, wo die Zeit verweht: 
Zwei Waldeswege trennten sich und ich - 
ich ging und wählt' den stilleren für mich - 
und das hat all mein Leben umgedreht. 

Dieses schöne Gedicht finde ich sehr passend - nicht nur für mich. Ihr habt bestimmt mitbekommen, dass sich hier seit geraumer Zeit nicht soviel tut. Ich hatte erst gedacht "Das war`s jetzt" - aber das Leben geht natürlich weiter und es ist nicht sehr angenehm, dabei zu sein. Das Schlimmste ist wahrscheinlich schon vorrüber, aber aushalten muss es jeder für sich.

Der  amerikanische Dichter Robert Frost wurde am 28.3.1874 in San Francisco geboren, war also Widder, hatte aber einen rückläufigen Fische-Merkur mit Jupiter-Opposition. Mit mir gemein hatte er einen ganz späten Krebs-Mond, war also ganz schön empfindsam.
Im Horoskop, wie es von Lois Rodden publiziert wurde, hat er 4 Planeten im 12. Haus und Neptun in Aszendenten-Nähe, ein sehr fischiges Horoskop.